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Artikel-Nr: T033-P
Abmessung: 60 L x 14 B x 62 H
Historisches Schiffsmodell aus hochwertigem Teak & Mahagoni & Hart Holz . Das Modell kommt mit einem klimatisierten Holz Basis mit seinem eigenen Messing Typenschild.
Dieses Schiffsmodell ist eine vollständige und maßstabsgetreue Nachbildung des Original-Schiffes und ist 100% in Handarbeit hergestellt wurden.
Ornamente und Verzierungen (z.B. Kanonen, Bullaugen, Anker, Zifferblätter und Räder ...) sind Skulpturen von Messing, Chrom und andere Metalle.
Jedes Schiffsmodell wird mehrere Male Mikro-geschliffen, um die maximale Aufnahme für Farbe und Lack sicherzustellen. Diese Zeitanwendung und Schichtung Prozess ist das, was unsere Modelle ihrem realistischen Glanz gibt.
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Geschichte:
Die heute noch bestehende Victory ist bereits das fünfte Schiff der britisch königlichen Marine, das diesen Namen trägt. Die erste Victory, 1559 mit 800 Tonnen auf Kiel gelegt, war das Flaggschiff von Sir John Hawkins, als man die spanische Armada im Jahre 1588 besiegte. Die zweite Victory, 1620 vom Stapel gelaufen, umfasste 875 Tonnen und nahm am ersten und zweiten Holländischen Krieg (1652-1657) teil. 1666 überarbeitet, leistete sie ihren Dienst selbst noch im dritten Krieg gegen die Niederlande 1672/74. Die dritte Victory, 1675 in Dienst gestellt, bereits mit 1.486 Tonnen, war an der Seeschlacht von Barfleur 1692 beteiligt. Drei Jahre später wurde sie grundlegend überarbeitet. Aus Sicht der Admiralität hatte die vierte Victory, im Gegensatz zu ihren Vorgängerschiffen, ein unrühmliches Ende: 1737 mit 1.920 Tonnen der Marine zur Verfügung gestellt, ging sie zehn Jahre später in einem unvorstellbar starken Sturm, der selbst London noch verwüstete, mit der gesamten Besatzung im Ärmelkanal verloren. 1758 riefen die Minister Georgs II. von England ein ehrgeiziges Projekt zum Bau von 12 neuen Linienschiffen ins Leben. An der Spitze der Liste befand sich ein Schiff - zum damaligen Zeitpunkt noch ohne jeden Namen - vom so genannten 1. Rang mit über 100 Kanonen, welches in Chatham zu bauen sei. Bereits im folgenden Jahr dachte man daran, mit der Kiellegung rechnen zu können. Das Jahr 1759 war das Jahr der Siege für England - der Höhepunkt des Siebenjährigen Krieges gemessen an militärischen Erfolgen. Auf dem Land triumphierten englische Truppen und ihre Verbündeten in Surat (Indien), Minden und Québec; zur See verzeichnete man die gewonnenen Schlachten bei Lagos und Quiberon. Aus der Euphorie um die Siege gab man dem Schiff den Namen Victory. Am 7. Mai 1765, beinahe 6 Jahre nach Kiellegung, wurde die Victory von Stapel gelassen. Damals war man zwar üblicherweise in der Lage, ein Linienschiff des ersten Ranges innerhalb von fünf Jahren zu vollenden, aber die überragenden Siege hatten die britische Seemacht so manifestiert, dass man von der ursprünglichen Dringlichkeit absah. Die Baukosten bis zum Stapellauf betrugen 63.176 Pfund Sterling. Von 1768-1778 war die Victory im Reservedienst in Chatham stationiert. In dieser Zeit wurde ein Schiff dieser Größe nicht benötigt Am 12. März 1778 wurde sie in Dienst gestellt, und im Mai des Jahres wurde sie Flaggschiff von Admiral Keppel. Am 23. Juli 1778 nahm sie an der Seeschlacht von Ushant (frz. Ouessant) vor Finistère teil Anschließend war sie bis 1782 im englischen Kanal stationiert. Hierbei war sie bei der Entlastung von Gibraltar und bei einem Gefecht vor Kap Sportel beteiligt.
Von 1782-1789 Reservedienst in Portsmouth Danach bis 1791 Dienst im Englischen Kanal.
Von 1792 bis 1796 Dienst als Flaggschiff im Mittelmeer. Dabei Teilnahme an der Dezimierung der französischen Flotte in Toulon, der Eroberung von San Fierenzo und Bastia, und am Gefecht von Hyères. Am 3. Dezember 1795 setzte Admiral Sir John Jervis (der spätere Earl of St. Vincent) seine Flagge auf der Victory. Am 14. Februar 1797 Teilnahme an der Schlacht von St. Vincent Oktober 1797 Bei einer Inspektion des Schiffes wurden strukturelle Schäden festgestellt. Darauf wurde die Victory außer Dienst gestellt und von der Liste der Schiffe gestrichen. Bis 1799 diente sie dann als Lazarettschiff, bevor das Marineministerium entschied, sie zu überholen.
1800-1803 Totalüberholung und großer Umbau in Chatham 1803-1805 Dienst im Mittelmeer unter Admiral Lord Nelson. Dabei von Mai 1805 bis August 1805 Verfolgung der französischen Flotte nach Westindien und zurück.
21. Oktober 1805 Schlacht von Trafalgar. Bei dieser Schlacht fiel Lord Nelson. Die Victory wurde schwer beschädigt und kehrte anschließend über Gibraltar nach England zur Reparatur zurück. Die Bewaffnung des Schiffs in der Schlacht von Trafalgar betrug 104 Kanonen Von 1806-1808 Routinedienst auf dem Medway. In dieser Zeit wurde die Victory zu einem Linienschiff 2. Ranges heruntergestuft.
1808-1812 Dienst in der Ostsee und zwischenzeitlich Dienst als Truppentransporter.
1812 Ausmusterung in Portsmouth und Ausscheiden aus dem aktiven Dienst. Dort erfolgte ein weiterer großer Umbau und die Reklassifizierung als Schiff 1. Ranges mit dem Ziel, sie wieder in Dienst zu stellen. Durch den Sieg bei Waterloo entfiel die Notwendigkeit dazu. 1824-1836 meistens Dienst als Flaggschiff des Hafenadmirals von Portsmouth. Zwischenzeitlich wurde sie auch als Unterkunft für Kapitäne benutzt.
1837 Flaggschiff der Verwaltung des Admirals in Portsmouth. Dabei war sie eine Zeit lang in Gosport festgemacht.
1847 bis 1869 Flaggschiff des Flottenbefehlshabers in Portsmouth Von 1869 -1889 Versorgungsschiff und Hilfsschiff Danach wieder bis heute Flaggschiff des Flottenbefehlshabers in Portsmouth, später des Commander in Chief Naval Home Command 23. Oktober 1903 vom ausgemusterten Turmschiff HMS Neptune gerammt. Fast gesunken, eingedockt, und wieder repariert.
Bis 1922 war die Victory im Hafen von Portsmouth schwimmend befestigt. Zu dieser Zeit war allerdings der Zustand des Schiffes so schlecht, dass man sie an ihren heutigen Liegeplatz, das Dock 2, das älteste Trockendock der Welt, brachte und dort umfassend restaurierte. Dabei wurde, soweit möglich und bekannt, der Zustand zur Zeit der Schlacht von Trafalgar wiederhergestellt. Diese Restaurierung war am 17. Juli 1928 abgeschlossen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Victory durch eine Bombe beschädigt.
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