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Was macht einen handgeknüpften Orientteppich aus?

Traditionell handgeknüpfte Orientteppiche sind in ihrer Machart von sehr hoher Qualität. Das Knüpfen per Hand erfordert viel Erfahrung und wird von immer weniger Menschen beherrscht. Die Teppiche werden mit Liebe zum Detail und höchster Präzision an Webstühlen oder Knüpfstühlen hergestellt. Der Herstellungsprozess kann je nach Güte und Knotendichte Monate, sogar Jahre dauern. Aus diesem Grund sind handgeknüpfte Orientteppiche eine wertvolle Ware. Per Hand geknüpfte Teppiche aus dem Orient haben zudem einen eigenen Charakter, den kein industriell gefertigter Teppich erreichen kann. Zudem werden Sie aus Naturmaterialien gefertigt: Baum- oder Schafswollen sind die am häufigsten verwandten Materialien. Aber auch feine Stoffe wie Seide oder Kamelhaar werden zum Knüpfen von Orientteppichen verwendet. Des Weiteren werden die Farben der Teppiche meist aus der Natur gewonnen. Diese sind in ihrer Komplexität und Tiefe jenen überlegen, die synthetisch hergestellt werden. Ein echtes Qualitätszeichen bei handgeknüpften Orientteppichen sind kleine Fehler im Knüpfmuster, da auch der beste Teppichknüpfer ab und an einen Knoten an eine andere Stelle als vorgesehen setzt. Lassen Sie sich beim Kauf also nicht von kleinen Eigenheiten beirren. Viel eher: Achten Sie auf diese kleinen Details. Handgeknüpfte Orientteppiche gibt es aus vielen Ländern. Iran, Afghanistan, Pakistan, Indien, China oder Nepal. Die bekanntesten Vertreter orientalischer Teppiche sind wohl die Perserteppiche aus dem Iran. Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Blick in die anderen Teppichprovenienzen ebenso.

Welche Arten von Orientteppichen gibt es?

Es gibt eine schier unglaubliche Anzahl von Orientteppichen. Eine gute Unterscheidungsmöglichkeit bietet eine erste Unterteilung nach Regionen. Während Perserteppiche aus dem Iran kommen, sind andere bekannte Herstellungsländer Afghanistan oder Pakistan. Zudem lassen sich Orientteppiche nach ihrer Machart unterscheiden: Besitzen Sie keinen Flor, sind Flachgewebe, werden Sie Kelims genannt. Diese sind seit einiger Zeit dank ihres Ethnolooks besonders beliebt. Häufig werden Sie von Nomaden gefertigt und wurden früher für eine Vielzahl von Anwendungen gewebt. Sie dienten etwa als Zeltbehang oder Decken. Eine weitere Möglichkeit der Unterscheidung von Orientteppichen ist das zur Knüpfung verwandte Material. Besonders feine Teppiche werden aus purer Seide geknüpft. Sie sind besonders wertvoll. Andere sind aus Schafswolle gefertigt, während andere aus einfacher Baumwolle hergestellt sind. Auch ist eine Differenzierung nach Design möglich. Mittlerweile haben sich zu den traditionellen Mustern, moderne hinzugestellt, die in ihrer Formensprache häufig sehr abstrakt sind. Geometrische-rektilineare Musterungen und Designs sind hier führend. Auch gibt es Orientteppiche im Patchwork Design, die beide Seiten kombinieren oder verschiedene Muster aus einer Richtung kombinieren. Wer ein Stück Geschichte kaufen will, kann dies durch die Entscheidung für einen antiken Perserteppich tun. Diese Teppiche sind echte Raritäten und erst recht durch ihr Alter von hohem Wert.

Welche Orientteppiche sind im Trend?

Nun das Comeback des Orientteppichs ist nahezu omnipräsent. In den meisten Interior-Zeitschriften findet man sie. Besonders beliebt sind zur Zeit Kelims. Flachgewebe aus nomadischer Tradition. Sie erfreuen mit einem Ethno-Look und geometrischen Mustern, die hervorragend mit moderner Einrichtung harmonieren. Zudem sind moderne Muster voll im Trend, die durch sogenannten Abrash, das besondere Etwas verliehen bekommen. Abrash bezeichnet Farbvariationen auf Orientteppichen, die aus verschiedenen Gründen entstehen können. Direktes Sonnenlicht etwa lässt Teppiche auf Dauer ausbleichen, sodass sie einen einzigartigen Vintage Style bekommen. Dieser Effekt wird auch künstlich herbeigeführt und lässt Teppiche zu lässigen Designstücken werden. Vermehrt zu sehen sind zudem wieder klassische Perserteppiche mit traditionellen Farben wie rot, beige und blau.

Was muss beim Kauf von Orientteppichen beachtet werden?

Wer einen originalen, handgeknüpften Orientteppich sucht, der kann auf eine Vielzahl von Hinweisen achten, die für seine Güte und Qualität sprechen. Wie bereits erwähnt sind kleine Fehler im Muster kein Grund für Wertminderung, sondern viel eher Zeichen von Qualität. Selbst den besten Teppichknüpfern unterlaufen Unachtsamkeiten im langen Prozess des Knüpfens. Ein Knüpffehler weist somit auf Handknüpfung hin. Zudem sollten Sie auf das verwandte Material achten. Handelt es sich um Schafswolle oder sogar Seide? Auch nach der Manufaktur zu fragen, kann sinnvoll sein. Wichtig ist, dass die Teppiche unter den besten Bedingungen hergestellt werden. Denn ein Teppich ist immer nur so gut, wie sein Knüpfer ihn in monatelanger Arbeit fertigen konnte.

Wo finde ich einen Orientteppich nach Maß?

Nun suchen Sie schon lange einen Orientteppich, doch keiner passt von den Maßen her in ihren Raum. Das ist nicht weiter schlimm, denn zum Glück bieten wir Wunschanfertigungen an. Ganz unkompliziert können Sie sich nach Lust und Laune einen Teppich knüpfen lassen, der hervorragend in Größe und Design zu Ihnen und ihren vier Wänden passt. Um eine Anfrage zur individuellen Anfertigung an uns zu schicken, klicken Sie bitte hier.

Wie werden Orientteppiche gepflegt und gereinigt?

Ein von Hand geknüpfter Orientteppich ist ein wertvolles Stück Handarbeit. Damit diese nicht über die Jahre verblasst, sollten Sie sich um ihren Teppich kümmern. Und das geht wie folgt: Regelmäßig sollte der Teppich abgesaugt werden. Am besten in Richtung des Strichs, sodass grobe Schmutzpartikel dem Flor nichts anhaben können. Zudem sollte ab und an im Jahr der Teppich auch rückseitig mit dem Staubsauger gereinigt werden. Ist Flüssigkeit auf den Teppich gekommen, ist diese mit einem fusselfreien Tuch und ggf. warmem Wasser aufzunehmen. Festgetrocknete Bestandteile der Flüssigkeit kratzen sie vorsichtig mit einem Messer ab. Als Abschluß nehmen Sie ein feuchtes Tuch und tupfen den Restschmutz von den Fasern. Testen Sie jedoch vorher an einer kleinen Stelle, ob ihr Orientteppich farbecht ist, ansonsten hinterlassen Sie unschöne, blasse Stellen auf dem geliebten Stück. Auf dem Teppich befindliche Möbel sollten wochenweise verrückt werden. Das Gewicht schwerer Möbel führt zum Eindrücken des Flors über längere Zeit. Das können Sie einfach vermeiden. Liegt der Teppich zudem an einer Stelle mit Sonneneinstrahlung, hilft es, diesen alle paar Wochen um 180 Grad zu drehen, sodass die Sonneneinstrahlung zumindest gleichmäßig auf den Teppich einwirkt. Ganz grundsätzlich sollten Sie die Pflegehinweise des Teppichherstellers beachten, die meist auf der Rückseite zu finden sind. Sollten Sie sich einmal unsicher sein, fragen Sie am besten Experten. Uns zum Beispiel. Wir helfen gerne und wissen, wie ein Orientteppich gereinigt werden muss, damit er über all die Jahren seine Farbintensität behält.

Wie werden Orientteppiche geflickt und repariert?

Natürlich sind es nicht nur Flecken, die Orientteppiche wie Motten bei unsachgemäßer Beanspruchung befallen, sondern auch die Motten selbst. Oder scharfe Gegenstände wie Schuhe mit Absätzen belasten die Kanten und Fransen des Teppichs, weil er in ihrem Flur liegt. Damit die Abnutzungen nicht dauerhaft werden, sollten Orientteppiche mit Löchern und Gebrauchsspuren von einem Fachmann repariert werden. Die Reparaturkosten liegen dabei um die 30€ für den laufenden Meter bei der seitlichen Verknüpfung und bei 40€ für die Fransen. Löcher im Teppich schauen wir uns genau an und erstellen Ihnen ein persönliches Angebot. Zwar dauert eine erfolgreiche Reparatur seine Zeit. Aber der Mehrwert einer professionellen Reparatur liegt auf der Hand: Ressourcen werden geschont und der Geldbeutel ebenso. Viele Kunden wundern sich, dass ihr jahrzehntealter Teppich nach einer Reparatur wieder wie neu aussieht.